Montag, 28. Februar 2011

Angekommen

Nach einer 20 stündigen Reise mit Zwischenstop in Dubai bin ich heil in Peking angekommen: Man kann Emirates und vor allem den A380 nur weiterempfehlen :-)

Nun aber der Reihe nach: Die Flüge waren 6 und 7 Stunden lang und sind beide vollkommen problemlos über die Bühne gegangen. Einziger Wehmutstropfen: In der Boeing 777 von DUS nach DXB hat mein Enterntainmentsystem die Hälfte der Zeit gesponnen, was mich einen Top-Film gekostet hat. Arg! In Dubai angekommen, ist man zunächst einmal geblendet von all den blinkenden Lichtern und den unzähligen Duty Free Shops, die alles anbieten von Parfüm, über Delikatessen sowie Handys und Laptops. Vor allem asiatische Käufer scheinen diese Einkaufsgelegenheit zu nutzen, zumindest hatte quasi jeder Passagier auf dem Flug nach Beijing eine Einkaufstüte dabei.




Der Airbus A380 ist wirklich ein beeindruckendes Flugzeug: Bereits von außen erkennt man, dass es deutlich größer als gewöhnliche Flugzeuge ist. Sobald man dann sieht wie viele Menschen (500+) hinein passen sollen ist man wirklich baff. Trotz vier Eingängen hat das Boarding mehr als 30 Minuten gedauert. Innen setzt sich die Größe fort: Ich habe noch nie so viel Platz in der Economy Class gehabt wo ich mich komplett ausstrecken konnte. Das Entertainmentsystem ist noch ein ticken aktueller und besser zu bedienen, als in anderen Flugzeugen und auch die Filmauswahl war klasse: Wall Street 2, The Social Network, Harry Potter 7,...







In Beijing angekommen ist man bereits von der Größe des Flughafens beeindruckt, der momentan der zweitgrößte der Welt ist. Die Einreisekontrolle zog sich dann etwas hin, allerdings bin ich problemlos durchgekommen. Nach einer Fahrt mit dem Flughafenzug zum Terminal der Gepäckausgabe hatte die große Menge der Passagiere des A380 zur Folge, dass ich auf meine Koffer eine ganze Weile warten musste. Gott sei Dank war das mulmige Gefühl was sich bei der Warterei im Bauch breit macht unberechtigt. Da ich in den letzten Wochen vor meinem Abflug keine Nachricht mehr von VW bzgl. der Abholung bekommen hatte, habe ich einfach darauf gehofft, dass am Ausgang schon jemand auf mich warten wird (und trotzdem vorab schon einmal geschaut wie ich sonst zu meinem Appartment komme). Dies war auch der Fall: Kelly, eine Mitarbeiterin einer HR-Service Organisation die für VW arbeitet, stand nach der Zollkontrolle bereit um mich abzuholen und nachdem ersten Erschlagen sein vor lauter Schildern, habe ich sie auch schnell gefunden. Wie sich herausstellte, war auch noch eine andere VW-Praktikantin die ebenfalls zum 1.3. anfangen soll an Bord des A380. Da Anja bisschen weniger Glück mit ihrem Gepäck hatte (merke: niemals schwarze Hartschalenkoffer für die Chinareise verwenden; dieses Modell wird von ca 50% der Passagiere verwendet und erhöht folglich die Verwechselungsgefahr ungemein) mussten wir auf sie noch etwas warten.



Zusammen sind wir dann mit dem Auto in Richtung Stadt aufgebrochen. Die ersten Eindrücke: Alles ist riesig dimensioniert ,von den Autobahnen angefangen über die Straßen in der Stadt bis hin zu den Gebäuden. Ansonsten fällt einem auf, dass der Automix auf den Straßen gar nicht so verschieden von Deutschland ist: Ca 30% der Modelle sind von VW, Audi, BMW, Mercedes, Ford oder Toyota, die auch bei uns herumfahren. Der Rest ist wohl asiatischen Ursprungs sieht aber auch westlich aus.
Während der Fahrt haben wir auch erfahren, dass der Appartement-Komplex Landmark Palace momentan ausgebucht ist, weshalb wir zunächst (10 Tage) im Landmark-Hotel untergebracht werden. Dieses befindet sich trotz des Namens nicht in der Nähe des Landmark Palace, aber glücklicherweise sehr nah an der Arbeit (Die Ausstattung spricht für sich, wie man auf den Fotos sehen kann) :-)




Trotz leichter Jet Lag Erscheinungen (v.a. Müdigkeit) sind wir abends noch einmal raus gegangen, um uns die Umgebung anzuschauen und etwas zu Essen aufzutreiben. Anscheinend sind wir hier im Luxus-Viertel gelandet, zumindest spricht die Anzahl der Shopping Center mit Luxus-Marken (3) und Dichte der Top-Restaurants (>10) deutlich dafür. Dies mag an der unmittelbaren Nähe zum Botschaftsviertel iegen, welches auf der anderen Straßenseite beginnt. Trotzdem haben wir in Seitenstraßen noch einige kleine Geschäfte gefunden, wo wir uns mit Getränken eingedeckt haben. Leider waren die dort vorhandenen Restaurants allesamt nur mit chinesischen Speisekarten bzw. –tafeln ausgestattet, so dass wir uns dafür entschieden haben in einem etwas besseren Lokal in Hotelnähe zu essen, wo man zumindest wusste, was man bestellt ;-) Meine Chinanudeln waren jeden Fall seeehr lecker und auch das Essen mit Stäbchen ging halbwegs gut über die Bühne.



Fazit am nächsten Morgen: Der Beginn ist vielversprechend und macht Hunger auf mehr. Kann es kaum abwarten heute Nachmittag (nach Schreiben an der Studienarbeit) einmal in die Innenstadt zu fahren :-)
Zaijian
Bastian 

1 Kommentar:

  1. ...unglaublich, wir haben die genau exakte strecke nur in entgegengesetzte richtungen am gleichen tag zurückgelegt :)...ich will wieder zurück!!!!bin echt neidisch!
    also viel erfolg in der hauptstadt und sei nett zu ihr! :)
    ...und für das nächste mal restaurant ohne englisches menü: xi hong shi chao qi dan!..hilft auch gut nach ner durchgefeierten nacht :)))
    olgi

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